Eugen Schöler

Federspiel

Auf den Spuren des Wilden Markgrafen


mit Zeichnungen von H. H. Hofmann


In Franken
gibt es kein Versailles und kein Neuschwanstein.
Dafür finden wir alle paar Kilometer historische Kostbarkeiten am Wege,
als Burgen, Schlösser, Bürgerhäuser und Stadtmauern,
als Kirchen, Klöster, Mühlen und Brücken,
als Alleen, Parks und Gärten
inmitten einer liebenswerten Landschaft.
Man muss die Stellen nur kennen.
Deshalb haben wir für geschichtlich interessierte Freunde dieser Landschaft einige der kleinen Kostbarkeiten mit Schreib- und Zeichenfeder aufgesucht.
Unser
Federspiel
soll noch einmal eine Zeit lebendig werden lassen, als Franken ein bunter Fleckerlteppich aus zahlreichen Kleinstaaten war. Eines der weltlichen Fürstentümer hieß Brandenburg- Ansbach. Er erstreckte sich in etwa zwischen Roth, Treuchtlingen, Crailsheim, Uffenheim, Ansbach, Cadolzburg und Schwabach bis vor die Tore der alten Reichsstadt Nürnberg. Keiner der einst regierenden Fürsten ist dem Volke so in Erinnerung geblieben wie
Carl Wilhelm Friedrich
Markgraf zu Brandenburg-Ansbach.
Er regierte noch absolutistisch, das heißt als Alleinherrscher.
Aus einer Mischung von Wahrheit und Legende gab ihm die Überlieferung den Beinamen
Der Wilde Markgraf. Mit großer Leidenschaft hing dieser Fürst an der Falkenjagd und pflegte sie als höchste Kunst. Das dabei verwendete
Federspiel
Diente dem von Jagdflug zurückkehrenden Falken als lockendes Ziel.
Wir aber nahmen den Begriff wörtlich und folgten mit unserem
Federspiel
den Spuren des Wilden Markgrafen und seiner Zeit,
dem Sehenswerten,
der Geschichte
und
den Geschichten.


Eugen Schöler: Autor, Lehrer, Genealoge, Historiker, Rundfunkautor. Lebt in Schwabach
H. H. Hofmann: Zeichner, Architekt, Stadtplaner. Lebt in Nürnberg

Efalin-Festband, Biografie, zahlreiche Federzeichnungen, Karte, 80 Seiten, 20 x 29 cm, ISBN 978-3-924461-11-9     19,00 €





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